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Hochmeister

Das Oberhaupt des Deutschen Ordens (auch Deutschritter- oder Deutschherrenorden; engl.: Teutonic order) in Ostpreußen war Fürst des Deutsch-Römischen Reichs. Kaiser Friedrich II. verlieh Hochmeister Hermann von Salza 1226 neben landesherrlichen Hoheitsrechten in Preußen auch das Münzrecht. Unter Hochmeister Winrich von Kniprode (1351-1382) hatte sich der Ordensstaat bis nach Estland und Gotland ausgedehnt. Aus dieser Zeit stammt auch die Prägung von Schilling und Halbschoter. Das Wappen des Hochmeisters ist ein Schild mit dem Ordenskreuz, darin ein Kreuz von Jerusalem, in der Mitte bedeckt mit einem kleinen Adlerschild. Der letzte Hochmeister in Ostpreußen, Markgraf Albrecht von Brandenburg, verwandelte den Ordensstaat in ein (protestantisches) Herzogtum. Kaiser Karl V. verlieh 1530 dem Oberhaupt des katholisch gebliebenen Ordens, Deutschmeister Heinrich von Bobenhausen, die Hochmeisterwürde. Der Prägeort des Ordens wurde nach Mergentheim (Württemberg) verlagert.

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