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Franz-Joseph d'or

Bezeichnung der österreichisch-ungarischen Goldmünzen im Wert von 8 Gulden (Forint) bzw. 20 Franken und 4 Gulden (Forint) bzw. 10 Franken, die der Doppelmonarch Franz Joseph (1848-1916) in den Jahren 1870 bis 1892 in Frankenwährung prägen ließ. Sie zeigen auf der Vs. den bekränzten Herrscher mit Backenbart. Bereits am 31. 8. 1867 hatte der Monarch einen Vorvertrag (Präliminarkonvention) mit Frankreich vereinbart, der die Einführung der Goldwährung und den Anschluss an die Lateinische Münzunion vorsah. Schließlich trat Österreich doch nicht der Münzunion bei, prägte jedoch die Goldmünzen als Handelsmünzen. Da diese Münzen 1878 zu Zollzahlungen verwendet wurden, kann man von einer Zollwährung sprechen. Die Franz-Joseph d'ors wurden aus 900/1000 feinem Gold ausgebracht, die 8-Gulden-Stücke im Raugewicht von 8,45 g, die 4-Gulden-Stücke wogen 3,226 g.

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