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Conusschneckengeld

Auch Conusgeld, sind Geldschnüre, die als Zahlungsmittel früher auf den Admiralitätsinseln in Gebrauch waren. Die sich konisch windenden Gehäuse der kleinen Conusschnecken wurden von den Frauen der kleinen Koralleninseln Sori und Ponam sowohl zu Geldschnüren verarbeitet wie auch zu Schmuckzwecken u.a. auf Schürzen hergestellt. Neben ihrer kulturellen und geldwirtschaftlichen Bedeutung fungieren die Conusketten auf vielen Inseln im Distrikt Manus noch heute zu sakralen Zwecken in Riten und Zeremonien. Die Besonderheit ihrer Verarbeitung besteht darin, dass das zum Auffädeln benötigte Loch in der Schneckenschale, nicht - wie sonst üblich - mit Hilfe eines Drillbohrers, sondern durch geschicktes Schleifen freigelegt wurde. Die Schleifarbeiten an beiden Enden wurden per Hand, unter Zuhilfenahme von Wasser und Unterlagen aus Stein und Holz ausgeführt. Nach Auffädeln der an den Enden glattgeschliffenen Scheibchen auf Bastfäden in die verschieden langen handelsüblichen Normen wurden die Ketten auf eine Holzunterlage gespannt und mit einem Stein glattgeschliffen.

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