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Chalkus

Französische und niederländische Goldmünze in gotischem Stil. Die erste Chaise d'or wurde 1303 unter dem französischen König Philipp IV. (1285-1314) im Wert von 62 1/2 Sols tournois geschaffen. Die Vs. zeigt den König auf einem verzierten gotischen Thron sitzend, mit Zepter und Lilie in Händen, die Rs. das Blumenkreuz im Vierpass mit 4 Kronen in den Winkeln. Die Darstellung des Throns gab der Münze den Namen (frz. chaise = Stuhl). Im Jahr 1346 ließ Philipp VI. (1328-1350) einen leichteren Typ in ähnlichem Stil schlagen. Der Sohn des englischen Königs Edward III., bekannt unter dem Namen "der Schwarze Prinz", ließ für seine südfranzösischen Besitzungen (Aquitaine) eine Chaise d'or (und sehr seltene Halbstücke) schlagen. Nach französischem Vorbild entstanden im 14. und in der ersten Hälfte des 15. Jh.s in den Niederlanden (u.a. Brabant, Flandern und im Bistum Lüttich) mehrfach Nachahmungen der Chaise d'or.

Avers der Chaise d'or, geprägt unter König Ludwig IV.

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