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Carambole

Beiname des silbernen Ecu blanc im Wert von 4 Livres bzw. 80 Sols, der in Frankreich zwischen 1685 und 1705 unter Ludwig (Louis) XIV. (1661-1715) vorwiegend in der Münzstätte Lille für die eroberten Gebiete Flanderns und des Artois geschlagen wurde. Die Caramboles hatten mit 37,29 g ein höheres Raugewicht als die normalen Ecus blancs, waren aber nur 858/1000 fein, weil sie aus dem Silber eingeschmolzener spanischer Münzen geprägt wurden. Ihr charakteristisches Münzbild besteht aus einem viergeteilten Wappenschild, der die Wappen von Frankreich im 1. und 4. Feld, das Wappen von Altburgund im 2. und das von Neuburgund im 3. Feld zeigt. Die Vs. zeigt das Kopfbild des Königs. 
Vom Ecu carambole gibt es außerdem noch zwei Varianten: 1. Den Ecu aux palmes (1693-1699) im Wert von 4 Livres 12 Sols, das Wappenschild von zwei Palmwedelneingefasst. 2. Den Ecu aux insignes, 1701-1703 im Wert von 4 Livres 10 Sols und 1705 im Wert von 5 Livres 2 Sols 8 Deniers. Diese Variante zeigt unter einem Zepter einen runden Wappenschild mit einem schrägen Stab, die als Queue und Billardkugel interpretiert wurden. Der urkundlich erstmals zu Beginn des 19. Jh.s erwähnte Name Carambole geht auf diese Variante zurück.

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