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Schildgroschen

Typ des Meißner Groschen, bei dem zum ursprünglichen Typ auf beiden Seiten der Landsberger Pfahlschild tritt, deshalb auch als Landsberger Groschen bezeichnet. Auf der Vs. ist der Schild in der Umschrift zu sehen, teilweise mit einem kleinen Löwen darüber. Auf der Rs. befindet er sich im Münzfeld, links neben dem Löwen. Der Schildgroschen wurde erstmals unter den Markgrafen Friedrich IV., Wilhelm II. und dem Landgrafen Friedrich dem Einfältigen von Thüringen zwischen 1409 und 1425 geprägt. Auch die Bezeichnung Schildige Groschen ist gebräuchlich und bezieht sich auf die typähnlichen hessischen Schildgroschen, die unter Landgraf Ludwig I. von Hessen (1413-1458) geschlagen wurden Sie tragen statt des Landsberger Pfahlschildes den hessischen Löwenschild. Auf den Gulden gingen zunächst 20 Schildgroschen, nach 1442 schwankte der Wert zwischen 24 und 26 Schildgroschen, je nach Wertrelation des Silbers zum Gold.

    

Schildgroschen des Friedrich II. von Sachsen mit hessischemGegenstempel