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Hobo Nickels

Bezeichnung für die durch die Hobos modifizierten Stücke des offiziellen US-amerikanischen 5-Cent-Stückes (Nickel). Die Blütezeit der Hobo Nickels fiel in die Zeit, in der der Typ Buffalo Nickel (1913-1938) umlief. In dieser bewegten Epoche, die den 1. Weltkrieg, die Prohibition, die "Roaring Twenties" und die tiefe wirtschaftliche Depression umfasst, sprangen die sog. Hobos auf Züge auf und durchstreiften Nordamerika auf der Suche nach Arbeit oder Abenteuer. Gefälligkeiten wie einen trockenen Schlafplatz oder eine warme Mahlzeit bezahlten die Heimatlosen gelegentlich mit einem Nickel, den sie selbst oder andere Hobos umgearbeitet hatten: Das Rückseitenbild des offiziellen Nickels, ein Bison, wurde z.B. zu einem Esel, einem Elefant oder einem Mann mit Rucksack umgeschlagen, der Indianer auf der Vs. zu einem Selbstporträt, einem Freund, Clown usw. 
Die Hobo Nickels entwickelten sich zu einem der beliebtesten Sammelgebiete in den USA, denn sie stellen einzigartige Originale dar. Die Künstler sind anonym, mit einer Ausnahme: George Washington "Bo" Hughes, der um die Jahrhundertwende als zehnter oder elfter Sohn eines befreiten Sklaven geboren wurde, erreichte eine Sonderstellung. Seine Umprägungen in einem ganz eigenen Stil waren von höchster Qualität und Kunstfertigkeit und erreichen heute in Sammlerkreisen sehr hohe Preise.

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