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Reichspfennig – Beliebte Münze des Deutschen Kaiserreichs

Der Reichspfennig ist heute noch genauso beliebt wie damals im deutschen Kaiserreich (Deutsches Kaiserreich von 1871-1918) und bekannt unter Spitznamen wie „Groschen“ und „Siebnerl“. Mit der Einführung des Münzgesetzes am 9. Juli 1873 kam auch der Reichspfennig in den Umlauf des ehemaligen Deutschen Reichs. Die Mark ermöglichte zum ersten Mal eine einheitliche Währung, die auch Reichsgoldwährung genannt wurde. Sei es ein Reichspfennig aus Kupfer mit dem großen oder kleinen Adler oder ein Silbergroschen – für Ihre Sammlung werden Sie bei uns definitiv fündig!

Viele Namen für den Reichspfennig

Woher der Name Pfennig stammt ist nicht eindeutig bekannt. Vermutlich stammt das Wort von dem friesischen Wort „panding“ ab, das Pfand bedeutet. Möglich wäre auch eine Abstammung von dem Wort „pondus“, das im lateinischen Gewicht bedeutet. Eine andere Möglichkeit stellt das lateinische Wort „pannus“ dar, das ein Tuch bezeichnet und früher als Tauschmittel eingesetzt wurde.

Verschiedene Pfennigmünzen oder pfennig-ähnliche Münzen waren auch unter folgenden Namen bekannt: Groschen, Sechser, Siebnerl, Angster, Heller, Albus, Witten, Rappen, Stäbler und Schwaren. Der Reichspfennig löste aber allmählich alle anderen Pfennige ab.

Motive des Reichspfennigs

Der kleine und der große Adler bilden die bekannten Motive auf dem Reichspfennig. Zusätzlich schmückt der Eichenkranz (Eichenblättern) verschiedene Prägungen. Auf Wunsch von Kaiser Wilhelm II. wurde das Design des Münzadlers (Wappenadler) 1890 auf dem Reichspfennig von Otto Schultz überarbeitet. Der kleine Adler mit großem Wappen/Hohenzollernschild wurde vom großen Adler mit kleinem Wappen abgelöst. Mancher Reichspfennig wurde nur 2 Jahre lang geprägt – auch diese seltenen Sammelobjekte können Sie neben der Normalprägung in unserem Reppa Online-Shop finden.

Der Reichspfennig hat eine Legierung, die zumeist aus Kupfer und Nickel bestand, später auch aus Silber und zu Zeiten des 1. Weltkriegs aus Eisen und Aluminium. Die 20 Pfennig Münzen, die man auch „Siebnerl“ nannte, hatten einen Silber Feingehalt von 1 Gramm.

Die Einführung der Goldmark

Offiziell wurde die Mark zum 1. Januar 1876 als Deutsche Reichswährung eingeführt. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg erließ der Reichstag das erste Reichsmünzgesetz und führte somit die erste einheitliche Reichswährung ein. Die Mark ließ sich in 100 Reichspfennig aufteilen.

Der Reichspfennig der Reichsgoldwährung war bis zur Einführung des Euros die kleinste Währungseinheit in Deutschland. Später nannte man die Mark auch Goldmark, da die Goldmünzen zu Teilen aus echtem Gold bestanden. Diese bezeichnete man wiederrum auch als Kurantmünzen, da ihr Nominalwert komplett durch ihren Metallwert gedeckt wurde.

Reichspfennig als Scheidemünze

Der Reichspfennig zählt zu den Scheidemünzen. Bei solch einem Reichspfennig war der Metallwert geringer als der geprägte Nominalwert. In unserem Sortiment finden Sie hier auch Münzen der Reichsmark aus Silber, die zu der Zeit des deutschen Kaiserreichs ebenfalls Scheidemünzen waren.

Zu den Scheidemünzen der Mark zählten außerdem folgende Pfennige ohne Edelmetalle mit der Nominal-Einheit/dem Nennwert:

  • 1 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 2 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 5 Pfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 10 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 20 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 25 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich

Diese Staaten prägten Reichspfennige als Umlaufmünzen für das Deutsche Kaiserreich:

Preußen: Münzzeichen A, B und C, Bayern: D, Sachsen: E, Württemberg: F, Baden: G, Hessen-Darmstadt: H und Hamburg: J.

Weitere Merkmale der Münzen

Die Durchmesser der Pfennige sind nicht bei jeder Prägeserie gleich, der Rand ist jedoch immer glatt. Die Prägestätte ist nur manchmal vermerkt. Auf den Reichspfennigen findet sich immer die Jahreszahl. Dadurch lässt sich der Prägezeitraum ungefähr bestimmen. Viele Münzen haben auch eine Jägernummer, mit der Münzsammler sie identifizieren können (Beispiel: 1 Reichspfennig 1941 – Jaeger 369).

Der Grad der Erhaltung einer Reichspfennig-Umlaufmünze schwankt zwischen schön bis vorzüglich (s – v). Viele Münzen gibt es nur in geringer Auflage, da die Weltkriege Ihre Bestände durch Materialnot verringert haben. Fehlprägungen, wie Stempeldrehung, können den Wert einer Münze ebenfalls steigern. Wenn Sie sich aber eher für eine Münze mit dem Erhaltungsgrad Stempelglanz oder Polierte Platte interessieren, dann werden Sie auch hier bei uns fündig.

Haben Sie nach Reichspfennigen aus der Weimarer Republik oder dem Dritten Reich gesucht? Wir bieten Pfennige aus den Jahren 1933, 1934, 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945. Die drittes Reich (Deutsches Reich) Münzen aus Zink sind Originale und haben als Motiv den Reichsadler und das Hakenkreuz. Oder suchen Sie 1 Reichsmark, 2 Reichsmark und 5 Reichsmark? In unserem Münzkatalog können Sie außerdem die verschiedensten Gedenkmünzen oder andere Kursmünzen bestellen.

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Reichspfennig – Beliebte Münze des Deutschen Kaiserreichs

Der Reichspfennig ist heute noch genauso beliebt wie damals im deutschen Kaiserreich (Deutsches Kaiserreich von 1871-1918) und bekannt unter Spitznamen wie „Groschen“ und „Siebnerl“. Mit der Einführung des Münzgesetzes am 9. Juli 1873 kam auch der Reichspfennig in den Umlauf des ehemaligen Deutschen Reichs. Die Mark ermöglichte zum ersten Mal eine einheitliche Währung, die auch Reichsgoldwährung genannt wurde. Sei es ein Reichspfennig aus Kupfer mit dem großen oder kleinen Adler oder ein Silbergroschen – für Ihre Sammlung werden Sie bei uns definitiv fündig!

Viele Namen für den Reichspfennig

Woher der Name Pfennig stammt ist nicht eindeutig bekannt. Vermutlich stammt das Wort von dem friesischen Wort „panding“ ab, das Pfand bedeutet. Möglich wäre auch eine Abstammung von dem Wort „pondus“, das im lateinischen Gewicht bedeutet. Eine andere Möglichkeit stellt das lateinische Wort „pannus“ dar, das ein Tuch bezeichnet und früher als Tauschmittel eingesetzt wurde.

Verschiedene Pfennigmünzen oder pfennig-ähnliche Münzen waren auch unter folgenden Namen bekannt: Groschen, Sechser, Siebnerl, Angster, Heller, Albus, Witten, Rappen, Stäbler und Schwaren. Der Reichspfennig löste aber allmählich alle anderen Pfennige ab.

Motive des Reichspfennigs

Der kleine und der große Adler bilden die bekannten Motive auf dem Reichspfennig. Zusätzlich schmückt der Eichenkranz (Eichenblättern) verschiedene Prägungen. Auf Wunsch von Kaiser Wilhelm II. wurde das Design des Münzadlers (Wappenadler) 1890 auf dem Reichspfennig von Otto Schultz überarbeitet. Der kleine Adler mit großem Wappen/Hohenzollernschild wurde vom großen Adler mit kleinem Wappen abgelöst. Mancher Reichspfennig wurde nur 2 Jahre lang geprägt – auch diese seltenen Sammelobjekte können Sie neben der Normalprägung in unserem Reppa Online-Shop finden.

Der Reichspfennig hat eine Legierung, die zumeist aus Kupfer und Nickel bestand, später auch aus Silber und zu Zeiten des 1. Weltkriegs aus Eisen und Aluminium. Die 20 Pfennig Münzen, die man auch „Siebnerl“ nannte, hatten einen Silber Feingehalt von 1 Gramm.

Die Einführung der Goldmark

Offiziell wurde die Mark zum 1. Januar 1876 als Deutsche Reichswährung eingeführt. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg erließ der Reichstag das erste Reichsmünzgesetz und führte somit die erste einheitliche Reichswährung ein. Die Mark ließ sich in 100 Reichspfennig aufteilen.

Der Reichspfennig der Reichsgoldwährung war bis zur Einführung des Euros die kleinste Währungseinheit in Deutschland. Später nannte man die Mark auch Goldmark, da die Goldmünzen zu Teilen aus echtem Gold bestanden. Diese bezeichnete man wiederrum auch als Kurantmünzen, da ihr Nominalwert komplett durch ihren Metallwert gedeckt wurde.

Reichspfennig als Scheidemünze

Der Reichspfennig zählt zu den Scheidemünzen. Bei solch einem Reichspfennig war der Metallwert geringer als der geprägte Nominalwert. In unserem Sortiment finden Sie hier auch Münzen der Reichsmark aus Silber, die zu der Zeit des deutschen Kaiserreichs ebenfalls Scheidemünzen waren.

Zu den Scheidemünzen der Mark zählten außerdem folgende Pfennige ohne Edelmetalle mit der Nominal-Einheit/dem Nennwert:

  • 1 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 2 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 5 Pfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 10 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 20 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich
  • 25 Reichspfennig Münzen Deutsches Kaiserreich

Diese Staaten prägten Reichspfennige als Umlaufmünzen für das Deutsche Kaiserreich:

Preußen: Münzzeichen A, B und C, Bayern: D, Sachsen: E, Württemberg: F, Baden: G, Hessen-Darmstadt: H und Hamburg: J.

Weitere Merkmale der Münzen

Die Durchmesser der Pfennige sind nicht bei jeder Prägeserie gleich, der Rand ist jedoch immer glatt. Die Prägestätte ist nur manchmal vermerkt. Auf den Reichspfennigen findet sich immer die Jahreszahl. Dadurch lässt sich der Prägezeitraum ungefähr bestimmen. Viele Münzen haben auch eine Jägernummer, mit der Münzsammler sie identifizieren können (Beispiel: 1 Reichspfennig 1941 – Jaeger 369).

Der Grad der Erhaltung einer Reichspfennig-Umlaufmünze schwankt zwischen schön bis vorzüglich (s – v). Viele Münzen gibt es nur in geringer Auflage, da die Weltkriege Ihre Bestände durch Materialnot verringert haben. Fehlprägungen, wie Stempeldrehung, können den Wert einer Münze ebenfalls steigern. Wenn Sie sich aber eher für eine Münze mit dem Erhaltungsgrad Stempelglanz oder Polierte Platte interessieren, dann werden Sie auch hier bei uns fündig.

Haben Sie nach Reichspfennigen aus der Weimarer Republik oder dem Dritten Reich gesucht? Wir bieten Pfennige aus den Jahren 1933, 1934, 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944, 1945. Die drittes Reich (Deutsches Reich) Münzen aus Zink sind Originale und haben als Motiv den Reichsadler und das Hakenkreuz. Oder suchen Sie 1 Reichsmark, 2 Reichsmark und 5 Reichsmark? In unserem Münzkatalog können Sie außerdem die verschiedensten Gedenkmünzen oder andere Kursmünzen bestellen.

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