Das große Münzen-Lexikon

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Vestner

Bedeutende deutsche Medailleure, Vater Georg Wilhelm (1677-1740) und Sohn Andreas (gest.1754), deren Werke nur schwer voneinander zu trennen sind. Georg Wilhelm Vestner wurde 1677 in Schweinfurt geboren und ließ sich nach Ausbildung und ausgedehnten Studienreisen (Chur, Berlin, Weimar) um 1700 in der Freien Reichsstadt Nürnberg nieder. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf einer Reihe künstlerisch bedeutender Medaillen im barocken Stil. Daneben schnitt er auch viele Münzstempel, u.a. für Würzburg und Brandenburg-Ansbach. Seine Signaturen waren u.a. V, V.F., VESTNER. Andreas Vestner trat seit 1626 als Partner seines Vaters in Erscheinung. Er stand - wie sein Vater (seit 1732) - u.a. in Diensten des bayerischen Hofes. Der Schwerpunkt seines Schaffens lag auch auf dem Gebiet der Medaille, auch wenn er gelegentlich einige Münzstempel schnitt, vor allem für Dukaten. Aufgrund ähnlicher Signatur (VESTNER oder V.) sind seine Werke zwischen 1726 und 1740 nur schwer von denen seines Vaters zu trennen. Gesicherte Signaturen lauten VESTNER IVN. F. und A. VESTNER.

    

Medaille 1730 von Vestner auf die Zweihundertjahrfeier der Übergabe der Augsburger Konfession

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