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Rappen

Bezeichnung der Pfennige des Rappenmünzbundes und bis heute der Schweizer Pfennige (Centimes) zu 1/100 Schweizer Franken (Franc). Die Ableitung des Münznamens ist etymologisch verschieden gedeutet worden. Früher leitete man den Namen von den Freiburger Pfennigen des 14. Jh.s ab, man vermutet, dass er möglicherweise vom Münzbild (Raben) der mittelalterlichen Pfennige der Grafen von Rappoltstein über die "Colmar-Rappen" auf die Freiburger Pfennige übergegangen sei. Wahrscheinlicher ist, dass als Rappen dunkelfarbige, schwarz anlaufende Pfennige bezeichnet wurden, im Gegensatz zu den silberhaltigeren  Brakteaten des Mittelalters. Die Verwendung des Wortstammes "Rapp" in der Bedeutung "dunkelfarbig, schwarz" ist auch auf anderen Gebieten nachweisbar, wie bei der gleichnamigen Bezeichnung "Rappen" für dunkelfarbige, schwarze Pferde. 
Jedenfalls ging der Name auf die Pfennige des Rappenmünzbundes im 15. Jh. über, die auch als Zweilinge bezeichnet wurden, da ein Rappen zwei  Stäbler (oder Stebler) galt. Diese beiden Nominale waren zunächst die einzigen Silbersorten des  Rappenmünzbundes und wurden von dem oberrheinischen  Münzverein über 150 Jahre beibehalten. Ursprünglich waren sie als  Vierschlagpfennige (viereckig) gestaltet. Der Vertrag von 1425 sah eine Umgestaltung der Rappen vor, die nun rund und mit Perlkreis ausgegeben werden sollten, um sie besser gegen das Beschneiden zu schützen. Die Münzbilder zeigten verschiedene Darstellungen, je nachdem, ob sie z.B. in Basel ( Baselstab auf spanischem Wappenschild), Freiburg (Adlerkopf), Colmar (Morgenstern) oder Breisach (6 Berge auf spanischem Wappenschild) zur Ausgabe gelangten.
Nach der Auflösung des Rappenmünzbundes (1584) wurden in einigen schweizerischen Kantonen (Basel, Luzern, Zug, Zürich) gelegentlich noch Rappen geprägt, bis nach der Gründung der Helvetischen Republik (1798 bis 1802) der Rappen als kleinste Einheit des Schweizer Franken übernommen wurde: 100 Rappen = 10 Batzen = 1 Schweizer Franken. Der Rappen wurde aus  Billon ausgemünzt. Seit 1850 wurden die 1- und 2-Rappen-Stücke aus Bronze, die 5-, 10- und 20-Rappen-Werte aus Billon, seit 1879 aus wechselnden Legierungen unedler Metalle geprägt.

Freiburg, Rappen nach 1377

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