Das große Münzen-Lexikon

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Papiergeld

Zahlungsmittel in Form von bedrucktem Papier, dessen Wert vom Staat (Staatsnote), von der ausgebenden Bank ( Banknote) oder einer anderen befugten Institution garantiert wird. Das erste Papiergeld zirkulierte in China wohl schon seit dem 7. Jh. n.Chr., in Europa entwickelte es sich zur Zeit der Metallwährungen neben dem Münzgeld. Das erste europäische Papiergeld wurde 1661 in Schweden herausgegeben, bald darauf in England und im beginnenden 18. Jh. in Frankreich. Die nach der älteren Geldtheorie als "uneigentliches" Papiergeld bezeichnete Banknote bezog ihr Vertrauen aus der Tatsache, dass die ausgebende  Notenbank zum Eintausch der Noten gegen Münzgeld verpflichtet war. Das "eigentliche" Staatspapiergeld war von dieser Eintauschverpflichtung befreit und verlieh dem Papiergeld die Eigenschaften als gesetzliches Zahlungsmittel kraft staatlicher Autorität (Staatspapiergeld mit Zwangskurs); eine Alternative ist die staatliche Verpflichtung, bestimmte Zahlungen (Steuern) jederzeit zum Nennwert anzunehmen (Staatspapiergeld mit Kassenkurs). Da das Staatspapiergeld einer unverzinslichen Schuldverschreibung des Staates glich, lag die Gefahr in einer fiskalischen (im Gegensatz zur geldpolitischen) Steuerung des Geldumlaufs. Hatte der Staat (vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten) eine zu große Menge Staatspapiergeld in Umlauf gebracht, so wurde der Nennwert vom Publikum nicht mehr akzeptiert. In diesem Fall kam der Staat in der Regel nicht um Begrenzungen der Zirkulation oder Abwertungen der Papiere herum. Zwangsmaßnahmen des Staates hatten in diesen Fällen bestenfalls kurzfristig Erfolg, wie die Beispiele der  Assignaten und des  Mandat Territorial zeigen, die außer Kurs gesetzt wurden, als ihr Kurswert sich im Promille-Bereich der ursprünglichen Nennwerte bewegten. Ähnlich erging es der Wiener Währung ( Bankozettel) während und nach den Napoleonischen Kriegen. Danach waren die europäischen Staaten etwas vorsichtiger in der Ausgabe von Papiergeld. Der zunehmende Zahlungsmittelbedarf wurde vermehrt durch (in Münzgeld) konvertible Banknoten besorgt. 
Privatpapiergeld stellte in den deutschen Staaten eher ein Kuriosum dar, wie die 1-Thaler-Scheine der Leipzig-Dresdner Eisenbahngesellschaft. In den Zeiten der Hyperinflation nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Deutschland auch Kommunalpapiergeld als  Notgeld ausgegeben. Das Papiergeld hatte Kurs bei den Kassen der ausgebenden Stadt oder Gemeinde. Nach Aufhebung der Metallbindung der Währungen sind die ausgegebenen Banknoten de facto von Zentralbanken ausgegebenes Staatspapiergeld mit Zwangskurs. Die Währungsbanken steuern die Geldmenge nicht nach fiskalischen, sondern nach geldpolitischen Gesichtspunkten, vor allem nach der Geldwertstabilität der Währung.

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