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Lot

1. Aussprache: kurzes o - Aus dem Englischen stammende Bezeichnung für die bei Auktionen oder in einem Katalog zusammengefassten numismatischen Gegenstände, die zusammen als ein Posten versteigert oder verkauft werden. Dabei kann es sich um eine Sammlung, einen Fund oder um einen nach anderen Gesichtspunkten zusammengestellten Posten handeln.

2. Das Lot (Aussprache: langes o) diente als Gewicht und zur Bestimmung des Feingehalts bei Silbermünzen. Als Gewicht ist es wohl mit der Einführung der Gewichtsmark ( Mark I) im 12. Jh. entstanden. Als 1/16 Mark war das Lot den Schwankungen der Gewichtsmark unterworfen. Als Feingewicht wurde das Lot - seit dem 17. Jh. in 18  Grän unterteilt - zur Bestimmung des Silbergehalts verwendet. Das heißt, bei einem Gesamtgewicht von 1000 g Metall entsprach 1 Lot (0,0625 g Feinsilber) als Feingewicht 62,5 g Silber, 8 Lot demnach 500 g und 16 Lot 1000 g. Die Mark war in 16 Lot (288 Grän) unterteilt. 
Der Ausdruck "eine lötige Mark" wurde jedoch in einer ganz speziellen Bedeutung benutzt, nämlich im Sinne von einer Mark, die das "rechte Gewicht" an Edelmetall enthielt.

3. Kurzform von  Solot, ursprünglich eine kleine Kugelmünze aus Thailand, nach Umstellung auf die Münzprägung nach europäischem Vorbild eine Kleinmünze, die aus unedlen Metallen geprägt wurde, zuletzt 1905. 128 Solot = 64 Att = 1 Baht (Tikal).

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