Das große Münzen-Lexikon

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Loos

Berühmte deutsche Medailleurs- und Stempelschneiderfamilie, die über drei Generationen die Münz- und Medaillenkunst in Berlin prägte. Daniel Friedrich Loos (1735-1819) arbeitete nach seiner Ausbildung (1754) an den Münzstätten Leipzig und Magdeburg (1756-1767) und als Hauptmünzgraveur an der Berliner Münze (seit 1768). Er wurde 1787 in den Senat der Akademie der Künste berufen. Erst nach 1786 findet sich seine Signatur L auf Münzstempeln. Bedeutend sind seine Medaillen auf zeitgenössische Ereignisse.
Der jüngere Sohn, Gottfried Bernhard Loos (1774-1843), war General-Münzwardein (seit 1812), Münzrat und Inhaber der Loos´schen Münzprägeanstalt in Berlin, die er technisch in einen so vorzüglichen Stand versetzte, dass sie während des gesamten 19. Jh.s für die Qualität ihrer Medaillen berühmt war. Auch sein Sohn Friedrich Wilhelm (1811-1893) arbeitete an der Berliner Münze und als Medailleur.

    

Medaille 1795 von Loos auf die Feuersbrunst in Kopenhagen

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