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Longinusgroschen
Kleine Groschenmünze von Herzog Heinrich d. Ä. von Braunschweig-Wolfenbüttel, die den heiligen Longinus mit Lanze zeigen. Nach der frühchristlichen Legende soll der römische Hauptmann Longinus, der bei der Kreuzigung die Seite Jesu Christi mit der Lanze durchstieß, als Märtyrer gestorben sein. Er ist damit einer der ersten christlichen Märtyrer. Das Blut Christi soll in einer Büchse nach Mantua gebracht worden sein, die Lanze erreichte über Burgund den deutschen König Heinrich und zählte zu den Reichsinsignien (Heilige Lanze). Zusammen mit dem heiligen Andreas kommt Longinus mit Lanze und Büchse auch auf Münzen von Mantua vor, die unter Friedrich (Federico) II. Gonzaga (1519-1514) geprägt wurden.

