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Helm

1. Bezeichnung einer sehr seltenen englischen Goldmünze im Wert eines Viertelflorins, die unter Edward III. im Jahre 1344 geprägt wurde. Sie ist das Halbstück des  Leopard und zeigt auf der Vs. den behelmten Leoparden, auf der Rs. das Blumenkreuz mit einem Vierpass in der Mitte. 

2. Auf vielen Münzen seit der Antike erscheint der von Kriegern und Göttern getragene Kopfschutz auf Münzen. Auf griechischen Münzen wird vor allem die Schutzgöttin   Pallas Athene mit hochgeschobenem Helm dargestellt.  Regling unterteilt die auf antiken griechischen Münzen vorkommenden Helme in drei Hauptformen: Der korinthische Helm, ein Kopfhelm mit Stirnreif und Nasenschiene, der das gesamte Gesicht mit Ausnahme der Augen bedeckt. Diese Form findet sich hauptsächlich auf Münzen von Korinth, deren Münzbild häufig Pallas Athene mit zurückgeschobenem Helm darstellt, der das Gesicht freilässt. Der attische Helm mit Stirnschirm, Nackenstück und Ohrbogen und Helmschweif ist der Kopfform angepasst, lässt aber das Gesicht frei. Als Kopfschmuck von Pallas Athene u.a. auf Münzen von Athen dargestellt. Der makedonische Helm im Stil einer Sturmhaube ohne Nackenstück, mit Busch und Backenstücken erscheint häufig auf makedonischen Münzen hellenistischer Zeit. Auf römischen Denaren der Republikzeit ist die Darstellung der behelmten  Roma öfter anzutreffen. Ihr der Kopfform angepasster Helm mit Stirnschirm und kurzem Nackenstück lässt das Gesicht frei und ist häufig durch ein Flügelpaar gekennzeichnet. 
Im Mittelalter wurde der heraldische Helm neben dem Schild zum wichtigsten Bestandteil der Wappen. Die  Heraldik unterscheidet verschiedene Formen: Den Topfhelm, der oben flach auf dem Schädel auflag und das gesamte Gesicht bis auf waagerechte Augenschlitze bedeckte. Die Hochwölbung der Schädelpartie in Kübelform, die dem Kübelhelm des 14. Jh.s den Namen gab, verbesserte den Schutz gegen Schwerthiebe, die Verlängerung der Seiten gestattete die Ablenkung des hohen Gewichts auf die Schulter. Der Stechhelm diente bei den Lanzenturnieren des 14. und 15. Jh.s als Schutz. Auffallend sind seine Rundungen, die sich besser der Kopfform anpassen. Charakteristisch ist der spitz vor den oberen Teil des Helmes vorgezogene untere Teil auf Höhe des Sehschlitzes. Mit dem Aufkommen des Kolbenturniers, das als Ziel des Kampfes das Abschlagen der Helmzier definierte, kommt schließlich der Bügel- oder Spangenhelm in Gebrauch. Der erweiterte Sehschlitz wurde durch gebogene Bügel abgedeckt, die von oben nach unten verlaufen. Die für Wappenverleihungen im Römisch-Deutschen Reich zuständige kaiserliche Kanzlei in Wien verlieh die jüngste Helmform nur adligen Personen, alle anderen konnten auch an bürgerliche Personen verliehen werden.

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