Keine andere Epoche erscheint so widersprüchlich wie das "finstere" Mittelalter, eine Zeit schrecklicher Kriege, Seuchen und Katastrophen, aber auch der prächtigen Kathedralen sowie der glanzvollen Kloster- und Ritterkultur. Ab dem Hochmittelalter erlebte der Handel und damit die Geldwirtschaft einen rasanten Aufschwung. Seitdem wurde das Münzrecht für die Fürsten und Städte zu einem zentralen Kriterium ihrer Souverenität. Die einfachen Herstellungstechniken der Pfennige, Heller und Denare erleichterten das Umprägen und Einschmelzen, was die ohnehin kleinen Auflagen drastisch verringerte. Die noch erhaltenen, oft gesuchten mittelalterlichen Münzen künden daher von vielen spannenden Begebenheiten. Ein Zeitabschnitt, in dem es sich zu sammeln lohnt!
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