Wachsende politische und kirchliche Streitigkeiten führten im Jahr 395 nach Christus zur Teilung des römischen Imperiums in West- und Ostrom. Die oströmische Reichshälfte nannte sich nach seiner Hauptstadt Byzanz, dem späteren Konstantinopel. Bald schon war Byzanz die Großmacht des östlichen Mittelmeerraums. Seine bewegte Geschichte schlug sich auf dem Gebiet des Münzwesens nieder: Zusehends bildete sich bezüglich Form, Darstellungsweise und Material ein eigener Münzstil heraus. Als Folge innerer Zwistigkeiten sowie der Schwächung durch Kreuzfahrer, Balkanvölker und den Islam wurde das Reich 1453 von den Türken erobert.
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